12.08.2019

CSA-Bezirksvorsitzender Antretter bestätigt

Bezirksvorsitzender Oliver Antretter

Nach über 30 Jahren nicht mehr angetreten: Matthias Annetzberger

Oliver Antretter mit dem CSA-Landesvorsitzenden Dr. Volker Ullrich

Antretter als CSA-Bezirksvorsitzender bestätigt

Der CSA-Bezirksvorsitzende und Deggendorfer Oliver Antretter konnte sich bei der CSA-Bezirksdelegiertenversammlung mit Neuwahlen in Straubing freuen. Mit 97 % der abgegebenen Stimmen wurde er im Amt bestätigt und führt die Niederbayern-CSA in den kommenden zwei Jahren weiter an. Nach Grußworten des Straubinger Oberbürgermeisters Markus Pannermayer, MdL Josef Zellmeier und MdB Alois Rainer folgte ein Impulsreferat des CSA-Landesvorsitzenden und MdB Dr. Volker Ullrich. Darin stellte er die Wichtigkeit der Sozialen Marktwirtschaft für alle Menschen in Deutschland heraus. Antretter, der auch stellvertretender CSA-Landesvorsitzender ist, schilderte im Rechenschaftsbericht seine Tätigkeiten und den Einsatz der Niederbayern-CSA: So geht es um Forderungen, wie die Abschaffung des 7,3 prozentigen Krankenversicherungsbeitrages, den Betriebsrentenempfänger für den fiktiven Arbeitgeber zahlen müssen, Freibeträge für Mütter die Grundsicherung im Alter beziehen und deren Mütterrente komplett damit verrechnet wird, Erhöhung der Pendlerpauschale sowie Gleichstellung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern hinsichtlich der Entfernungen und Förderung von Weiterbildungen zum Meister auf dem Niveau des Europäischen Qualifikation-Rahmens 6.

Weiterhin liegen dem CSA-Bezirksvorsitzenden, der auch VdK-Orts- und Kreisvorsitzender in Deggendorf ist, gerechte Renten, ähnlich dem Model in Österreich, am Herzen. Dort erhalten Rentner jährlich 14 Pensionszahlungen und zwar 80 % vom Lebensdurchschnittseinkommen, müssen jedoch im Erwerbsleben einen wesentlich höhere Rentenversicherungsbeitrag zahlen und weniger Unterstützung bei der Pflege im Alter in Kauf nehmen. Auch eine bezahlbare Pflege mit gut verdienenden und ausgebildeten Pflegekräften ist bei der älter werdenden Gesellschaft eine finanzielle und gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die es zu lösen gilt, so Antretter. Weiterhin setzt sich die Niederbayern-CSA für die Entwicklung des ländlichen Raumes ein: Dieser muss z. B. hinsichtlich Internetverbindung, Arbeitsmöglichkeiten, Einkaufsangeboten, Infrastruktur, ärztlicher Versorgung und vieles mehr attraktiver werden, damit Menschen nicht weg ziehen oder im Alter vereinsamen sondern sich Familien wieder gerne in dörfliche Gemeinschaften niederlassen.