19.09.2017

CSA Vorstandschaft diskutiert aktuelle politische Themen

Die Vorstandschaften der Orts- und der Kreis-CSA, dem Arbeitnehmerflügel der CSU, trafen sich zu einer gemeinsamen Sitzung. Zunächst begrüßten der Kreisvorsitzende Oliver Antretter und Ortsvorsitzender Florian Roßmeisl die Anwesenden, darunter Bezirksrätin Margret Tuchen, der Kreis-Senioren Unions-Vorsitzende Hermann Hilmer und stellvertretender CSU Kreisvorsitzender Matthias Berger.

 

Zunächst wurde die bevorstehende Bundestagswahl und die Wichtigkeit der 2. Stimme, die über die tatsächliche Sitzverteilung im Parlament entscheidet, diskutiert. Die Anwesenden, darunter Vorstandsmitglieder Josef Müller und Heiko Zwikirsch, wünschten dem Direktkandidaten der CSU-, CSA-Mitglied Thomas Erndl, viel Glück bei der Wahl.

 

In der Sitzung ging Antretter u.a. auf ein etwaiges Vorhaben der CDU, nämlich dass die Mütter Rente nicht bei der Grundsicherung mit angerechnet wird, ein. Für Antretter würde eine solche Forderung und Umsetzung durchaus auch ein Türöffner für einen weiteren, dritten Renteneckpunkt für Frauen sein, die vor 1992 Kinder geboren haben. Damit wäre eine gerechte Gleichheit aller Mütter hinsichtlich der Rente geschaffen.

 

Gleichfalls wurde ein möglicherweise geplantes Diesel Fahrzeugverbot in Ballungszentren wie München diskutiert. Hier fordert die CSA, dass Ausnahmen für Berufspendler gemacht werden müssen. Dies soll auch für Arbeitgeber zutreffen, die Ihre Arbeiter und Material in die Ballungszentren verbringen. Ein weiterer Diskussionspunkt war das Regierungsprogramm der CDU/CSU, sowie der Bayern Plan der CSU. Demnach soll der Altersarmut mit einer geplanten Rentenkommission, die entsprechende Vorschläge erarbeiten wird, entgegengewirkt werden. Für alle Anwesenden, insbesondere Hermann Hilmer, steht fest, dass die Altersarmut vermieden und die Lebensarbeitszeit im Alter durch eine anständige Rente gewürdigt werden muss.

 

Matthias Berger stellte bei der Diskussion heraus, wie wichtig, aber auch schwierig eine Integration von anerkannten Flüchtlingen im Arbeitsmarkt sei. Bezirksrätin Margret Tuchen informierte über die steigenden Ausgaben für das Bezirksklinikum Mainkofen und dessen Wichtigkeit, auch als Arbeitgeber in unserer Region. Florian Rossmeisl mahnte um Aufmerksamkeit, damit nicht die EU mit eigenen Vorschlägen bei der Autobahnmaut mitmischt und dies zur unerwarteten Belastung der Autofahrer führt.

 

Abschließend machten die beiden Vorsitzenden noch auf die geplanten Veranstaltungen, wie die Besichtigung der MAN, ehemals Deggendorfer Werft, im Oktober, sowie eine Veranstaltung zum Thema “Die neuen Machthaber-psychologische Erklärungsansätze“ aufmerksam.


Foto von links: Josef Müller, Margret Tuchen, Florian Roßmeisl, Hermann Hilmer, Heiko Zwikirsch, Matthias Berger, Oliver Antretter